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	<title>Ingo Nommsen</title>
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		<title>Wenn Kindheitsträume wahr werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Superstar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 09:44:26 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner">Wenn es um das Thema Kindheitsträume geht, wollen viele erst mal alles werden: Tierarzt, Pilot, Fußballer. Ich wollte immer nur eines, irgendwas mit Medien machen. Als ich noch klein war, haben wir im tiefen Franken den Bayerischen Rundfunk im Radio gehört und da wollte ich hin, vors Mikrofon, vor das von Bayern 3; Dem Jugendprogramm des BR wo meine Helden Thomas Gottschalk, Günther Jauch oder Fritz Egner moderierten. Das Problem war für einen Elfjährigen allerdings, dass es in den 80er Jahren auf dem Land einfach wenig Möglichkeiten gab. Also genau gesagt gab es nur eine Möglichkeit und die hieß Kassettenrekorder. Um eine eigene Radiosendung zu machen, musste ich bei den Schlagern der Woche, so hieß die bis heute kultigste Chartshow des Radios, Songs aufnehmen und dann brauchte ich einen zweiten Kassettenrekorder, auf dem ich dann die Songs wieder abspielen konnte. Zum Glück hatte mein Schulfreund Reini einen solchen Kassettenrecorder. Wir haben einfach unsere eigene Radioshow gemacht, auf Kassette. Das hat damals total viel Spaß gemacht. </p>
<p>Dann kam irgendwann der nächste Umzug, die Musik kam in mein Leben, später die Schauspielerei. Das Moderieren habe ich nicht mehr so konsequent weiterverfolgt. Bis es auf dem Gymnasium an die Berufsberatung ging. Dort saß dann auch ein Journalist des Bayerischen Rundfunks und dem erzählte ich, dass ich Moderator werden wollte. Von seiner Antwort „vergiss es das würden alle wollen“ habe ich mich nicht abbringen lassen, im Gegenteil, ich wusste irgendwann kann das klappen. Nur wie war die Frage, wenn schon mein erster Branchenkontakt nicht helfen konnte oder wollte. Ich hatte noch ein kleines Ass im Ärmel, denn ich wusste damals, dass der Intendant des Bayerischen Rundfunks, Reinhold Führt, in Murnau lebt. Ich wohnte zu der Zeit auch dort, und ich wusste, dass er seinen 60. Geburtstag in Murnau feiern würde, im Kurgästehaus. Das ist der Ort, an dem wir regelmäßig unsere Theaterstücke aufführten, ich kannte den Hintereingang. Ich war der erste der nach der Rede des damaligen Ministerpräsidenten am Buffet auf den Jubilar wartete. Als der kam, sagte ich kurz „herzlichen Glückwunsch“, fühlte mich jedoch wie im falschen Film und ging nach einem kurzen Stopp am Buffet wieder nach Hause. Später fand ich dann seine Nummer im Telefonbuch, rief ihn an und besuchte ihn auf einen Kaffee. Dabei erfuhr ich von Reinhold Führt, dass der normale Weg ein sehr komplizierter sei, der mir damals noch ein bisschen zu lang erschien. Ich wollte es kürzer und nahm dann doch einen Umweg. Über diverse Filmproduktionen, die mich von Hamburg bis nach Österreich führten und dann endlich zum Radio brachten, allerdings nicht zum BR sondern zu Radio Oberland. Da konnte ich in Garmisch-Partenkirchen schnell alles mögliche machen. Vom Sportreporter zum Nachrichtenmann, Comedyserien entwickeln und schließlich sogar moderieren, was offen gesagt den meisten Spaß machte. Und auch wenn es nicht der Sender meiner Helden war, den richtigen Weg hatte ich schon mal eingeschlagen, ich war Moderator. Fünf Jahre später dann endlich auch beim Bayerischen Rundfunk bei Bayern 3. Einen meiner früheren Radio Helden, Fritz Egner, traf ich dann immer wieder im Studio wenn wir nacheinander Sendung hatten. Auch die Schlager der Woche, die Sendung, die ich als Kind immer nachspielte, habe ich mit Mitte 20 endlich moderiert. Die Erfüllung meines Kindertraums. 15 Jahre nachdem ich die Radioshow selbst auf Kassette produziert hatte, war ich dann plötzlich am Mikrofon des Originals. </p>
<p>Vor und während meiner Sendungen war ich immer wieder hoch konzentriert und angespannt. Du kannst dir vielleicht vorstellen wie sich das anfühlt, plötzlich sitzt du in dem Studio in dem früher deine Helden saßen und spielst selbst die Songs im Radio hinter dem Mischpult ab, die andere zu Hause aufnehmen. Ich war immer extrem aufgeregt. Am Ende war es jedes Mal ein Vergnügen und für mich so fantastisch zu erleben, dass du in deinem Leben auch wirklich die Chance hast die verrücktesten Träume einfach wahr werden zu lassen. </p>
<p>Für mich waren im Rückblick dabei sicher vor allem drei Dinge wichtig. Erstens, ich habe mich nicht von anderen von meinem Traum abbringen lassen. Von wegen vergiss es, ich wusste wo ich hinwollte. Zweitens, ich habe durchgehalten und auch viele Umwege in Kauf genommen, um an mein Ziel zu kommen. Und drittens, ich war fleißig, ich habe hunderte von sogenannten Airchecks verschickt, Kassetten mit meiner Radio-Moderation. Meistens habe ich auf meine Bewerbung nicht einmal eine Absage bekommen. Beim Bayerischen Rundfunk habe ich mich, als ich in München bei Charivari 95.5 während des Studiums die Morning Show moderierte, jeden Monat neu bei Rüdiger Stolze, dem Programmdirektor von Bayern 3, beworben. Als er mich nach einem halben Jahr anrief und mir dann ein einwöchiges Praktikum, eine unbezahlte Hospitanz, anbot, war ich bereit. Ich habe sofort gekündigt bei Charivari 95.5 und habe eine Woche lang bei Bayern 3 wie ein Wahnsinniger gearbeitet, Magazin-Beiträge, Comedy-Stücke und und und. Nach einer Woche bekam ich dann für meine Arbeit Geld und nach einigen Wochen war ich Redaktionsleiter einer täglichen Jugend-Show mit internationalen Gästen. Ich moderierte viele Live-Events. Schließlich durfte ich sogar die Schlager der Woche moderieren. </div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Das Leben ist ein Abenteuer und wenn du deine Träume nicht verlierst, sondern dranbleibst, können die unglaublichsten Dinge passieren. Als Teenie habe ich von BR Kultmoderator Fritz Egner, den viele noch als Dingsda Moderator in Erinnerung haben, eine KISS-Platte bekommen. Er hat damals ein Live-Event in Ebern moderiert. In unserer Schule hat er Formel 1 Videos gezeigt und anmoderiert, ich habe die KISS-Platte, die er ins Publikum warf, weil ich damals schon recht groß war, gefangen. Nicht nur haben Fritz Egner und ich später bei Bayern 3 nacheinander moderiert, auch habe ich vor ein paar Monaten KISS bei einem Konzert in Essen getroffen, persönlich hinter der Bühne. Eine unfassbare Situation.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Ich glaube du siehst auf dem Bild wie unfassbar unwirklich diese Situation für mich war. Die waren so riesig mit den Schuhen und Gene Simmons in echt viel netter als auf den bösen Bildern. Für mich eine dieser wunderbaren Begegnungen der dritten Art.</p>
<p>In meinem Podcast NONSTOP NOMMSEN wirst du mehr solcher Geschichten hören und ich werde dir auch von Dingen erzählen, die nicht so glatt liefen, die aber trotzdem wichtig für mich waren. Denn mein Weg war immer wieder von Rückschlägen geprägt und Momenten, in denen auch ich dachte, lass es. Heute freue ich mich, dass ich immer weiter gemacht habe und dass ich das bis heute so mache. Weil ich genau weiß wofür ich es mache.</div>
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		<title>Traumberuf Moderator</title>
		<link>https://ingo-nommsen.de/traumberuf-moderator/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Superstar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 09:43:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner">„Noch Zehn!“ sagt Aufnahmeleiter Jesko neben der Kamera zu mir und meint damit die zehn Sekunden, die bis zum Anfang der Live-Show im ZDF bleiben. In dem Moment schießt mir bis heute eine gesunde Portion Adrenalin ins Blut. Ich genieße das, weil jetzt der schönste Teil meiner Arbeit beginnt: Das Moderieren.<br />
Wie oft hatte ich als Kind und Jugendlicher vor dem Fernseher gesessen und die großen Showmaster und Entertainer wie Hans-Joachim Kuhlenkampf und Rudi Carrell bewundert. Je älter ich wurde, umso mehr war ich von den amerikanischen Late Night Stars Jay Leno oder David Letterman begeistert. Ein Live-Publikum unterhalten mit allem, was die Entertainment-Palette hergibt – Sketche und Stand-Ups, Songs und Talks &#8211; das faszinierte mich. Die Vorzeichen für meine eigene Karriere vor der Kamera standen allerdings denkbar schlecht. „Ich will Moderator werden, was muss ich dafür tun?“, fragte ich als Teenager bei der ersten Berufsberatung unseres Gymnasiums. „Ganz schwierig“, sagte der Radio-Journalist, der uns an jenem Abend das weite Feld der Medienberufe vorstellte. Das könne nur in Ausnahmefällen funktionieren. Moderator – das wollen nämlich alle werden.<br />
Fasziniert hatte mich anfangs das Radio. Bayern 3, das Jugendprogramm des Bayerischen Rundfunks, lief bei uns den ganzen Tag. Und freitags waren „Die Schlager der Woche“, die Hitparade, die schon damals Kult war, ein wöchentlicher Pflichttermin. Oft habe ich die Songs dabei auf Kassette aufgenommen und mit meinem Freund Reinhard bastelten wir uns mit gerade mal elf Jahren unsere eigenen Radioshows.<br />
Die erste wirkliche Moderation war für unsere Abitur-Feier. Da mussten mich die Schulkollegen nicht lange bitten. Das Programm hatte wir uns am Rande der Arbeiten zur Abiturzeitschrift überlegt: Ich spielte mit Lehrern „Herzblatt“, verlas eigene Gedichte und gab auch unserem Direktor den ein oder anderen Spruch mit auf den Weg. Kurz: Es war ein großer Spaß, für die auf der Bühne Beteiligten genauso wie das aus Schülern, Eltern und Lehrern bestehende Publikum. Der abschließende Applaus hat sich in mein Gedächtnis gebrannt und mich in dem Wunsch, genau so etwas auch beruflich zu machen, sehr bestärkt.<br />
Ich wollte das ganze Mediengeschäft von der Pike auf lernen und machte einige Praktika bei Film- und Fernseh-Produktionsfirmen. Kaffeekochen und Frühstückmachen waren damals mit die wichtigsten Dinge, die ich zu erledigen hatte. Und dabei schaute ich mit offenen Augen auf die Arbeit der Beteiligten. Durch ein Kameravolontariat sah ich die Welt vor der Linse noch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel. Ein Radiovolontariat bei „Radio Oberland“ schärfte meine journalistische Neugier. Und weil ich schon zum Start des Senders in Garmisch-Partenkirchen mit an Bord und das Team klein war, konnte ich mich in allen Bereichen ausprobieren. Sportberichterstattung, Nachrichten und auch als Moderator. Die ersten Berichte machte ich damals noch mit einem Autotelefon. Die erste Reporterkabine beim Neujahrskispringen schnappte ich mir illegal, sie war eigentlich das Kabellager der Fernsehkollegen.<br />
Dank etwas Glück erfuhr ich noch während meines Volontariates von einem RTL Casting für eine neue Jugend Talkshow: Der HAIsse Stuhl. Da wollte ich mich bewerben, nur wusste ich gar nicht genau wie das in so einem Fall geht. Saskia, damals im Radiomarketing, half mir schließlich und obwohl die Bewerbungsfrist längst abgelaufen war schickte ich Brief samt Bildern hin. Mit Erfolg, ich wurde eingeladen und fand mich Wochen später in einem großen Raum randvoll mit Casting-Kandidaten. Die Aufgabenstellung: Etwas über mich erzählen, drei Moderationen machen und entspannt bleiben. Ich war extrem aufgeregt, doch es wurde super lustig und ich hatte beim Casting ein super Gefühl. Danach dauerte es allerdings eine gefühlte Ewigkeit, bis die Zusage kam. Drei Pilotfolgen später war klar: Wir gehen auf Sendung. „Der HAIsse Stuhl“ wurde am Samstag Vormittag zum Erfolg, bis zu fünfundvierzig Prozent Marktanteil und eine Millionen Zuschauer pro Sendung, ein echter Erfolg.<br />
Die Fernseharbeit trug dazu bei, dass ich mein Volontariat um ein halbes Jahr verkürzen konnte und danach mit dem Studium in München begann: Diplom-Journalistik, ein Mix aus Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Psychologie und Politik. Es war super spannend, nur habe ich während der Zeit auch täglich gearbeitet. Das hieß, ich kam morgens oft erst nach der Moderation der Morning Show beim Münchener Sender Charivari 95.5 völlig abgehetzt, verschlafen (immerhin war ich da oft schon gegen 2:30 Uhr im Sender) und verspätet in die Seminare an die Uni. Obgleich mir das wichtige Praxiserfahrungen bescherte, waren die Dozenten davon nicht sonderlich begeistert.<br />
Als ich nach vielen vergeblichen Bewerbungen beim Bayerischen Rundfunk schließlich eine Hospitanz bekam, war das eine klare Entscheidung. Ich gab die Moderation auf und heuerte als Praktikant bei Bayern 3 an. Nach einer Woche hatte ich täglich mindestens einen Beitrag für Sendungen produziert – unentgeltlich. Am Montag der Folgewoche hieß es dann „ab heute gibt es Geld“. Schnell konnte ich auch erste Live-Events für den Sender moderieren und wurde Produktmanager der Super 3-Show. Einer täglichen Jugend-Show mit internationalen Gästen, Talks und Beiträgen. Nach ersten Einsätzen am Wochenende konnte ich schließlich auch unter der Woche moderieren. Am Ende auch genau die „Schlager der Woche“, die ich als Kind mit meinem Kassettenrekorder selbst zusammen gebastelt hatte. Als ich zum ersten Mal mit den Hits der Woche im Studio saß, fühlte sich das an wie in einem wahr gewordenen Traum. Ich war unfassbar stolz. Gleichzeitig hatte es etwas Irreales. An die vielen Stars, insbesondere an die amerikanischen, die damals in meine Radiosendungen kamen, musste ich mich gewöhnen. Viele von ihnen hatte ich über Jahre hinweg aus der Ferne bewundert, plötzlich saßen sie mir gegenüber. Anfangs hatte ich große Berührungsängste und es viel schwer, sich ihnen als Gesprächspartner auf Augenhöhe zu nähern. Doch mir wurde schnell klar, dass die größten Stars meist auch gute Gesprächspartner sind.<br />
Nach der Bayern 3-Zeit wechselte ich zurück zu RTL, moderierte aus München die „Guten Abend“-Ausgabe. Für mich war es eine wichtige Zeit, weil ich dabei auch Beiträge schnitt, Nachrichten schrieb und jede Menge Gäste hatte. In den Live-Sendungen wurde schnell klar, dass mein Gefühl für Zeit, das ich im Laufe der Jahre beim Radio entwickelt hatte, beim Live-Fernsehen Gold wert ist. </div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Wie ich bei all der Arbeit – inzwischen hatte ich auch viele andere Jobs als Sprecher, Schauspieler, Business TV- oder Event-Moderator – überhaupt mein Studium zu Ende bringen konnte, kann ich heute gar nicht mehr sagen. Ich weiß nur, dass mir meine Diplomarbeit „Der Moderationsstil von Thomas Gottschalk in Wetten, dass&#8230;? und seine Auswirkungen auf die Folgegeneration“ am Ende viel Freude gemacht hat. Ich habe dazu eine ganze Ladung von TV-Shows analysiert und verglichen. Die Arbeit daran habe ich wirklich unterschätzt. Nach vielen Nachtschichten und unendlichen Schreib-Tagen hielt ich allerdings stolz mein Diplom in der Hand.<br />
Und als ob es Schicksal gewesen wäre, klingelte bei mir am Nachmittag nach der letzten mündlichen Diplomprüfung das Telefon. Dran war das ZDF, das mir eine Sendung in Düsseldorf anbot, die nun schon 19 Jahre meines Lebens bestimmt: Volle Kanne.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Die Sendung wird Marktführer und bis heute frühstücke ich drei Wochen im Monat mit Stars im Fernsehen. Ende 2000 hätte ich nicht gedacht, dass diese Morning Show zu einer solchen Erfolgsgeschichte werden würde. Längst kommen auch immer mehr internationale Gäste wie Ken Follett, Natalie Imbruglia, Deep Purple oder Michael Bolton zum Frühstück.<br />
Für mich ist dieser Erfolg Ausgangspunkt vieler neuer Projekte. Ich konnte für das ZDF neben Volle Kanne bisher über 40 Shows moderieren, rund 700 Hallo Deutschland-Sendungen und war bei vielen Kollegen anderer Sender zu Gast. Unter anderem in der „Harald Schmidt Show“. Harald war einer der Helden meiner Jugend. Und meine Arbeit im Fernsehen macht auch neue Veranstalter und Event-Agenturen auf mich aufmerksam. Wenn ich heute bei Award-Verleihungen und großen Galas wie dem Live Entertainment Award oder der Publisher’s Night auf der Bühne stehe, bin ich froh und glücklich, dass mir so viele Entscheider vertrauen.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Auf der Live-Bühne und bei der Fernseh-Arbeit ist mir wichtig, Inhalte entspannt und unterhaltsam zu präsentieren. Als moderne Form des klassischen Entertainers im besten Sinne Gastgeber zu sein, das Publikum mit auf die Reise zu nehmen und zu begeistern.<br />
Ich freue mich, dass der Beruf des Moderators für mich jeden Tag neue überraschende Herausforderungen bringt. Wann immer ein Aufnahmeleiter „Noch 10!“ ruft, fühle ich mich wie ein Pferd in der Box, das endlich starten darf. Nun schon so viele Jahre erfolgreich in meinem Traumberuf arbeiten zu können ist ein großes Geschenk, für das ich sehr dankbar bin.</div>
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		<title>Karriere Dank Gegenwind &#8211; Ein Gespräch mit Ralf Moeller</title>
		<link>https://ingo-nommsen.de/karriere-dank-gegenwind-ein-gespraech-mit-ralf-moeller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Superstar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 09:42:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[interview ingo-nommsen]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ralf Moeller seit 30 Jahren ist er jetzt schon unser Mann in Hollywood. Aktuell ist der ehemalige Mister Universum allerdings Corona bedingt in Deutschland hält seinen Body in Recklinghausen fit und fühlt sich in seiner alten Heimat pudelwohl. Ich habe mich sehr gefreut mit ihm in die Welt von Hollywood einzutauchen und auch über die Niederlagen im Leben zu sprechen und das was ihm sicher am wichtigsten ist, sein Motto: einfach machen.</p>
<p><em>Ingo Nommsen:</em> Deine erste Fernsehrolle war doch 1988 bei „Schimi ihm eine schmieren“ oder, was hast du da gemacht?</p>
<p><em>Ralf Moeller:</em> Ja, richtig. Dazu gibt es eine Vorgeschichte. Ein halbes Jahr vorab war ich in München und bin zu den Bavaria Studios gegangen. Dort habe ich dann einfach mal meine Bilder und Unterlagen abgegeben, wenn sie mal einen großen Starken brauchen, sie wissen, dass es den gibt und zwar in Recklinghausen. Niemand hat mir gesagt, dass ich das machen soll, ich habe es einfach getan und habe die Unterlagen mit Fotos im Casting-Büro abgegeben. Und tatsächlich 3-4 Monate später kam dann der Anruf: Film in Duisburg, 2-3 Drehtage, mit Götz George.</p>
<p><em>Ingo:</em> Wie war das für dich, der erste Schauspieldreh gleich mit so einem Superstar wie Götz George? Schimi war ja damals das Kult-Ding in Sachen Krimi überhaupt.</p>
<p><em>Ralf:</em> Ich hatte Götz schon immer bewundert, war auch immer Fan von seinen Filmen und auch weil er dementsprechend immer trainiert war. Ich kann mich an den ersten Drehtag erinnern. Wir wurden abgeholt in einem VW-Bus und haben ihn dann vom Hotel abgeholt. Nachdem er eingestiegen ist, er saß vorne, gab es ein kurzes „guten Morgen“ und dann widmete er sich der Bild-Zeitung. Keiner sagte groß etwas und es ging erst mal zum Dreh. Wie es am Set ist, gab es erstmal ein bisschen Catering, Kaffee und eine Kleinigkeit zu essen und dann haben Götz und ich miteinander gesprochen. Zusammen hatten wir die Szene zusammen, die war im Film vielleicht nur eine Minute ungefähr, aber es war eine Szene, die dann später beim Tatort immer wieder gezeigt wurde als Werbung für den Film. Die Szene spielt auf einem Güterbahnhof, Schimanski (Götz George) verfolgt jemanden, er sucht an den Gleisen und unter den Zügen und auf einmal stößt er gegen Beine. Er guckt nach oben und da stehe ich und habe einen Apfel in der Hand, pack den Apfel in meinen Mund und hebe Schimanski an, drehe mich um, setze ihn auf einen flachen Güterwagon und er sagt, „man bist du stark“. In dem Moment habe ich ihm schon eine übergezogen. Er richtet sich kurz wieder auf und fängt sich noch eine ein. Dann beiße ich vom Apfel ab und gehe weiter. Weil die Szene so lustig war, wurde die immer wieder gezeigt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">WDR, Tatort Folge 205 „Geborchene Blüten“, 01.05.1988, erste Schauspielrolle Ralf Moeller.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Ingo:</em> Klasse, du hast das also auch noch in sehr guter Erinnerung?</p>
<p><em>Ralf:</em> Ja, es war mein erster Film und dann auch noch mit so einem Star wie Götz George, den ich wie gesagt auch selbst sehr bewundert habe. Ich habe übrigens 400 DM damals pro Drehtag bekommen. Mir ging es aber nicht ums Geld. Heute haben wir jede Woche einen Tatort, damals waren es Ereignisse, also allein überhaupt in einem Tatort zu spielen war Belohnung genug.</p>
<p><em>Ingo:</em> Ja, damals hatte jeder Schimanski sogar noch einen eigenen Soundtrack und einen eigenen Titelsong.</p>
<p><em>Ralf:</em> Ja, es gab ja sogar einen eigenen Kinofilm, für den damals über dreieinhalb Millionen Menschen in die Kinos gingen, das war enorm.</p>
<p><em>Ingo:</em> 1988 warst du da schon Mister Universum?</p>
<p><em>Ralf:</em> Ich wurde ’86 Mister Universum in Tokio, Japan.</p>
<p><em>Ingo:</em> Und dann mit diesem Titel im Rücken gehst du trotzdem nach München und klingelst da beim Casting-Studio und wirst selbst aktiv. Also du warst immer einer, der die Sachen selbst in die Hand genommen hat?</p>
<p><em>Ralf:</em> Auf jeden Fall, was nützt dir der Mister Universum oder sprich Weltmeistertitel im Bodybuilding, das war ja auch alles begrenzt. Als ich damals Mister Universum wurde versuchte ich zum Beispiel auch ins Sportstudio vom ZDF zu kommen. Dieter Kürten sagte, das ist nichts für unser Studio. Daraufhin habe ich gesagt, „ja aber Herr Kürten, Segelfliegen was sie auch mal machen, so viel Segelflugzeuge sehe ich auch nicht jeden Tag am Himmel“.</p>
<p><em>Ingo:</em> Da hast du auch selber angerufen?</p>
<p><em>Ralf:</em> Immer selbst, alles selbst gemacht.</p>
<p><em>Ingo:</em> Als ich 15/16 war, bin ich immer nach München getrampt in die Bavaria Studios und habe auch überall geklingelt und habe gesagt, ich würde gerne was machen und hab dann irgendwann auch ein Praktikum bekommen und dann noch eins und so hat sich das auch irgendwie ergeben. Also ich finde, du musst selbst den Drive haben und es aushalten dich dann auch abweisen zu lassen, denn die meisten haben natürlich gesagt, „Junge was willst du hier“. Aber irgendwann kommst du an den Richtigen und dann funktioniert es auch.</p>
<p><em>Ralf:</em> Es ist bis heute so geblieben. Es ist egal, ob du noch kein Star bist oder auch etabliert bist, du musst ständig an dir arbeiten. Das geht immer von einem selbst aus, wie aktiv man ist. Ich war nie ein Typ, der auf Sachen gewartet hat. Dazu habe ich auch keine Geduld gehabt. Als ich zum Beispiel beim Dieter Kürten damals beim ZDF Studio nicht eingeladen wurde, bin ich zur ARD, da gab es eine Sportschau. Und da wurde ich dann tatsächlich eingeladen und ich war zwischen Weihnachten und Neujahr in der Sportschau. Da habe ich über eine ganze Stunde immer wieder Interviews gemacht, Bankdrücken und Hanteltraining vorgeführt und das war ein Riesenerfolg.</p>
<p><em>Ingo:</em> Damals warst du schon auf allen Zeitschriften vorne drauf. Da hat das Bodybuilding einen unglaublichen Boom erlebt, auch durch Dich natürlich dann in Deutschland. Kam da sofort bei dir der Gedanke, jetzt mach ich es wie Arnold Schwarzenegger und gehe auch in Richtung Hollywood oder war das noch ein bisschen weiter im Hintergrund?</p>
<p>Wenn du Lust hast Ralfs Werdegang weiterzuverfolgen und zu hören, welche Art von Gegenwind ihm noch zu seiner großartigen Karriere verholfen haben, schalte ein ab Minute 9:30 in der Folge 24 „Karriere dank Gegenwind“ von NONSTOP NOMMSEN.</p></div>
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		<title>25 Folgen NONSTOP NOMMSEN &#8211; Q&#038;A Spezial</title>
		<link>https://ingo-nommsen.de/25-folgen-nonstop-nommsen-qa-spezial/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Superstar]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 09:41:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[nonstop-nommsen ingo-nommsen]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>25 Podcastfolgen, da möchte ich Euch einmal Danke sagen fürs Zuhören und auch ein großes Dankeschön geht an meine Gäste, ich finde es sind bislang tolle Folgen mit ganz unterschiedlichen Themen zusammengekommen. Der Podcast macht mir unheimlich viel Freude und ich hoffe Euch geht es genauso.</p>
<p>Mit der Jubiläumsfolge kommt das erste ausführliche Q&amp;A bei NONSTOP NOMMSEN. Meine Antworten auf spannende Fragen von Euch. Sonst bin ich ja derjenige, der die Fragen stellt, dieses Mal interviewe ich mich dank Eurer Hilfe quasi selbst. Ich hoffe, Deine Frage ist mit dabei. Sicher erfährst Du auch die ein oder andere Geschichte, die Du über mich noch nicht kanntest.</p>
<p><em>Bist du ein Frühaufsteher?</em></p>
<p>Da muss ich ehrlich sagen: nein. Ich war immer ein Langschläfer und Morgenmuffel. Das war so schlimm, dass meine Mutter in Abizeiten immer Angst hatte, dass ich ohne Stärkung in Richtung Schule unterwegs bin und mir dann meistens das Frühstück ans Bett gebracht hat. Ich durfte sogar noch wählen zwischen Brötchen oder Müsli. Was dazu führte, dass dieser Fakt dann auch in der Abizeitung erwähnt wurde.</p>
<p>Das Problem war natürlich, dass ich später keinen mehr hatte, der mir das Frühstück ans Bett brachte und ich musste trotzdem irgendwie aufstehen. Gerade in Studienzeiten war das wirklich schlimm. Wenn am nächsten Morgen eine Klausur oder ein wichtiges Referat anstand oder ich eine Hausarbeit abgeben musste, ich mal wieder bis in die Nacht lernte, dann habe ich zu meinen WG-Mitbewohnern gesagt, „Jungs, Freegames, ihr könnt machen was ihr wollt Hauptsache ihr bringt mich irgendwie aus dem Bett“. Sie haben mich beim Wort genommen und meistens Handtücher nass gemacht und mir ins Bett geworfen oder einen Waschlappen über die Waffel gezogen. Auf jeden Fall hat es letztendlich doch immer geklappt, dass ich rechtzeitig an der Uni war und dafür bin ich den beiden echt dankbar.</p>
<p>Was das Frühaufstehen angeht, das hat sich bei mir im Laufe des Arbeitslebens auch ein bisschen gewandelt. Als ich beim Radio gearbeitet habe, hatte ich die Morning Show in München bei Charivari 95.5 und bei Bayern 3 musste ich auch zur Morning Show sehr früh aufstehen. Um 2:30 Uhr im Sender zu sein und schon die ersten Texte zu schreiben war keine Seltenheit. Was ich dann allerdings genossen habe, dass die Arbeit um 9 Uhr vorbei war und ich dann wieder in Richtung Uni unterwegs war. Meistens kam ich dann natürlich zu spät, da um viertel nach neun das Seminar losging. Aber es war ein gutes Gefühl zu sehen wie die anderen in die Arbeit rasen und ich hatte meine Arbeit schon erledigt. Allerdings hatte ich während der Zeit als Radio-Volontär in Garmisch-Partenkirchen kein Auto, also musste ich immer von Murnau nach Garmisch trampen, denn morgens ging kein Zug. Wenn ich die Nachrichtenschicht hatte und für die Morning Show Nachrichten schrieb, musste ich schon relativ früh im Sender sein, um aus der Zeitung irgendwelche Nachrichten abzuschreiben. Teilweise bin ich mit Räumfahrzeugen mitgefahren oder habe irgendjemanden gefunden, der auch früh zur Zugspitzbahn musste. Das Trampen war nicht immer toll, aber wenigstens war ich darin schon erprobt. Mit 19 habe ich in München viele Praktika beim Film gemacht. Als Praktikant morgens um 6:00 Uhr Kaffee kochen für Crew und Schauspieler, da musste ich als erster da sein und da stand ich dann meistens auch schon kurz vor 4 Uhr an der B2 um irgendwie an die Autobahn zu kommen und dann in Richtung München zu fahren.</p>
<p>Heute stehe ich meistens sehr gerne früh auf, weil es ist auch nicht so früh wie viele denken. Ich gucke, dass ich um kurz vor 8 Uhr für Volle Kanne in der Maske bin.</p>
<p>In Folge 25 „Frühstück im Bademantel“ beantworte ich ab Minute 4:45 weitere Fragen:</p>
<p>• Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?<br />• Was für Meditation machst du, Yoga?<br />• Seit wann läufst du? Bist du schon mal einen Halbmarathon gelaufen?<br />• Was ist dein Lieblingsgericht?<br />• Hast du spontan ein einfaches aber gutes Menü, dass du von Armin Roßmeier gelernt hast? Hörst du dir auch Schlager an?<br />• Wer wäre dein Traum-Gast beim Podcast?<br />• Welche Uhr trägst du?<br />• Vermisst du Radio Oberland?<br />• Wofür musstest du in deiner Karriere hart arbeiten und was ist dir dank Talent zugefallen oder war pures Glück?<br />• Jetzt bist du schon bald 20 Jahre bei Volle Kanne, positives negatives?<br />• Was magst du besonders an Nonstop Nonsens? Didi wird ja 85.<br />• Welche Eissorte isst du am liebsten?<br />• Singst du mal?<br />• Welche drei Dinge sind dir im Leben am wichtigsten?<br />• Kannst du einen richtig guten Witz?<br />• Wissen die Gäste bei Volle Kanne die Fragen teils vorab?<br />• Fragen zum Privatleben beantwortest du nicht, oder?<br />• Welche Fähigkeiten würdest du gerne erlernen?<br />• Was sind deine Ziele und Aufgaben, die du gern noch erreichen würdest?</p></div>
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		<title>Podcast-Beitrag</title>
		<link>https://ingo-nommsen.de/podcast-beitrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Superstar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2020 19:03:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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